DAS NEUE ENSEMBLE

NEUES ENSEMBLE MANNHEIM


WILLKOMMEN BEIM NEUEN ENSEMBLE

Noch ist Sommerpause…, doch schon bald geht es weiter, wieder los!

 

Unsere nächste Premiere findet Anfang November statt. Arbeitstitel des Projektes:

„Ich bin ein armes Tier“ oder „Wovon wir träumten“ . Nach Motiven aus u.a. den Romanen „Wovon wir lebten“ von Julie Otsuka und „Erschlagen wir die Armen“ von  Sinha Shumona

Textfassung und Inszenierung, Bühne: Rainer Escher, Dramaturgie: Angela Wendt, Kostüme: Bea Albl, Produktion und Öffentlichkeit, Bühne: Holger Endres

Mit Elisabeth Auer, Angelika Baumgartner, Hedwig Franke, Monika-Margret Steger und N.N.

 

Exilanten, Asylanten. Flüchtlinge.

Wir mögen es nicht, wenn man uns „Flüchtlinge“ nennt. Wir selbst bezeichnen uns als „Neuankömmlinge“ oder als „Einwanderer“. Wenn wir gerettet werden, fühlen wir uns gedemütigt, und wenn man uns hilft, fühlen wir uns erniedrigt. Wie verrückte kämpfen wir um eine private Existenz mit individuellem Geschick, denn wir fürchten, in Zukunft zu jenem bedauernswerten Haufen von Schnorrern zu gehören. (H. Arendt)

Sie übernehmen das Land. Sie verdrängen uns. Sie kriegen Kindergeld und für uns bleibt nichts. Wenn sie ihre Unabhängigkeit wollen, dann sollen sie doch, bitteschön, auch dort bleiben. Jetzt haben sie ihr eigenes Land, dann können sie ja auch dahin zurückkehren. (D. Eribon)

Darf man zum Beispiel an das Wohl des Vaterlandes denken, wenn es um das Wohl der Menschheit geht? Nein, die Pflicht des Bürgers ist ein Verbrechen, wenn sie die Pflicht des Menschen vergessen macht. (Montesqieu)
Näheres folgt bald!

 

Zuvor unsere

Wiederaufnahmen:

Oktober

Projekt Glühwürmchen

Ein philosophisches Paarspiel von Nicolas Truong

mit Elisabeth Auer, Rainer Escher und Mathias Wendel

Konzept und Inszenierung: Rainer Escher, Bühne: Holger Endres und Rainer Escher, Kostüme: Bea Albl, Produktion und Öffentlichkeit: Holger Endres, Grafik: Daria Holme

„Philosophie begehrt weder Weisheit noch Wissen, sie lehrt weder Wahrheiten noch richtiges Handeln. Man könnte sagen, sie erschöpft sich darin zu fragen, was sie ist und was ist, in einer Einsamkeit, die niemanden stört. Im besten Fall lieferte sie ab und zu eine nützliche Idee zur Mehrung des Wohlstandes, den Traum von einem anderen Gesellschaftssystem oder das Opium metaphysischer Tröstung. Philosophen wären geschwätzige Narren, die von der Menschheit in ihrer Geschichte mitgeschleppt werden, ohne Gewinn, aber auch ohne großen Verlust. Sie interpretieren die Welt, bleiben aber vor ihren Toren und verändern sie nie. Ihre Rede kann also abbrechen, verstummen, ohne dass das Gesicht der Welt ein anderes wird. Zumal ihre einzige Richtschnur letztlich ein seltsames Beharren auf dem Verlust ist, das Verlangen, nicht den Verlust zu verlieren, der alles menschliche Tun aushöhlt und von sich selbst abtrennt, nicht abzulassen von dem Mangel, dessen Stachel der Tod ins Leben pflanzt.“

Corinne Enaudeau
Einleitung zu Jean-François Lyotards „Wozu philosophieren?“

Hier ein Teaser

 

November

Tanz über Gräbe|r|n

Ein Projekt mit mehreren Veranstaltungen zum Gedenken an den ersten Weltkrieg – In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Mannheim – Eine Fahrt durch Mannheim mit dem historischen Salonwagen der RNV

 

Und last not least: Abgang 

Denn gestorben wird immer…

 

 

 

 

 

AKTUELLE PRODUKTIONEN

LESUNGEN

LESUNGEN

„Die Welt beginnt und endet unaufhörlich; sie ist in jedem Zeitpunkt an ihrem Anfang und an ihrem Ende“ Diderot, D’Alembertrs Traum   Unter dem Titel „IDEEN reloaded“ beschäftigt sich das NEUE ENSEMBLE ab Februar 2015 monatlich einmal, in der Regel immer am ersten Dienstag eines Monats lesend mit philosphischen Ansätzen. Menschenrechte, Tierrechte, Liebe und Sexualität, politische Korrektheit, Theater und Zuschauer werden einige der Themen sein. Um einen oder zwei zentrale Texte gruppieren sich komische oder konterkarierende Apercus, Tiefes kreuzt sich mit Seichtem, alles zum Zwecke der Erinnerung an Ideen, die alle schon mal da waren – welche Bedeutung haben sie noch?   _2 TIERRECHTE Nach den Menschen kommen die Tiere. -? Im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland heißt es in Artikel 20a: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“ Ist das gewährleistet? Und selbst wenn, ist das Verständnis vom...

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TANZ ÜBER GRÄBE|R|N

TANZ ÜBER GRÄBE|R|N

Performative Lesungen, Theatrale Installationen, dokumentarische Szenen – Eine Reise durch Mannheim. Die Stadt als Mikrokosmos stellvertretend für die Globalität des Krieges. Briefe, Erinnerungen, historische Notizen verdichtet zu einem dokumentarischen Streifzug durch das Elend und die Gräben und Gräber des ersten Weltkrieges. Vom Ort der letzten großen Anti-Kriegsdemonstration der Sozialdemokraten, über den Bahnhof, wo die Soldaten an die Front verfrachtet wurden, über Schulen/Lazarette, Gefangenen-Lager, Turley Baracks, Bäckereien als Verpflegungsstationen bis zum Schloss, wo am Ende des Krieges die revolutionären Räte herrschten – das neue Ensemble untersucht theatralisch und in dokumentarischer Fortsetzung der erfolgreichen  „Letzten Tage der Menschheit“ den alltäglichen Schrecken dieser europäischen Katastrophe. Ein Projekt mit mehreren Veranstaltungen zum Gedenken an den ersten Weltkrieg. In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Mannheim. Premiere: 9. Dezember 2015, nächste Vorstellungen: 22. und 24. 11. 2016 In einer ersten „Winterfassung“ fährt das Publikum mit dem historischen Salonwagen der RNV  die verschiedenen Schauplätze in der Stadt Mannheim ab. In der Bahn mit dabei: Elisabeth Auer, Christian Birko-Fleming, Hedwig Franke, Sascha Koal, Gerhard Piske, Reda Regragui, Monika-Margret Steger, Mathias Wendel, Blandine Bonjour...

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PROJEKT GLÜHWÜRMCHEN

PROJEKT GLÜHWÜRMCHEN

Ausgehend von dem berühmten Text Pasolinis „Das Überleben der Glühwürmchen“ und basierend auf seinem „Théâtre des Idees“, Gesprächen mit französischen Philosophen der Gegenwart auf dem Theaterfestival in Avignon, hat der französische Autor Nicolas Truong  einige moderne Denker in einen Dialog und in ein Streitgespräch eintreten lassen, unter anderem Alain Badiou, Jacques Derrida, Annie Le Brun, Georgio Agamben, Jacques Rancière. Auf der Theaterbühne übernimmt ein Paar den daraus entstandenen Ideenstreit.  Mit großer Lust und Engagement buchstabiert es seine Beziehung mit diesen philosophischen Textfragmenten und Wörtern. Mann und Frau demonstrieren, dass das Denken auch eine Geschichte des Lebens und Begehrens sein kann; dass es keine Ideen ohne den Körper gibt, aber auch keinen Körper ohne Ideen, wie eine der Philosophinnen im Text formuliert. Das Projekt Glühwürmchen ist ein bisschen so wie Nietzsches Geschichte von den Metamorphosen des Geistes: „Drei Verwandlungen nenne ich euch des Geistes: wie der Geist zum Kameele wird, und zum Löwen das Kamel, und zum Kinde zuletzt der Löwe.“ Dazu schreibt Nicolas Truong: „Der mutige Geist, der zu Beginn ein Kamel...

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ABGANG

ABGANG

Eine Lesung Idee & Textauswahl Sascha Koal Immer am letzten Dienstag im Monat, 19:30 Uhr Theater Felina Areal   Seit September 2010 finden im letzten Dienstag im Monat Lesungen mit Texten von und über Prominente statt, die in den Wochen zuvor verstorben sind: Literaten, Künstler, Politiker, Wissenschaftler etc. kommen nochmals zu Wort; ihres Wirkens, ihrer Taten aber auch Untaten wird gedacht… Ihr zeitlich naher Tod führt auf diese Art sehr unterschiedliche Menschen der Öffentlichkeit zusammen, jeder Abend der Reihe ist einzigartig, eine einmalige Premiere, deren Ablauf vom Zufall bestimmt wird. Dazu gibt es wechselnde Foto- und Kunstausstellungen; es lesen Mitglieder des Neuen Ensembles. …ein ebenso besinnlicher wie vergnüglicher Abend. … Die Schauspieler jedenfalls zeigten, dass sie keine Trauerklöße sind. Mit überbordender Spielfreude schlüpften sie in mehr als 40 Rollen: Das Lachen und der Tod – bei ihrer brüllend komischen Lesung loteten sie genau diese Frage mit Feingefühl und Empathie aus. Mannheimer Morgen Hier die aktuellen Termine: Dienstag 27/09/16 19:30 ABGANG LESUNG THEATER FELINA AREAL Dienstag 25/10/16 19:30 ABGANG LESUNG THEATER FELINA AREAL Für ABGANG können keine Karten vorbestellt werden, der Verkauf läuft ausschließlich über die...

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SPIELPLAN

Hier die aktuellen Termine:

 

September 2016

Dienstag
27/09/16
19:30
ABGANG
LESUNG
THEATER FELINA AREAL

Oktober 2016

FREITAG
21/10/16
20:00
PROJEKT GLÜHWÜRMCHEN THEATER FELINA AREAL
SAMSTAG
22/10/16
20:00
PROJEKT GLÜHWÜRMCHEN THEATER FELINA AREAL
Dienstag
25/10/16
19:30
ABGANG
LESUNG
THEATER FELINA AREAL

November 2016

DIENSTAG
22/11/16
19:00
TANZ ÜBER GRÄBE|R|N TREFFPUNKT INTERCITY HOTEL HBF MANNHEIM
DONNERSTAG
24/11/16
19:00
TANZ ÜBER GRÄBE|R|N TREFFPUNKT INTERCITY HOTEL HBF MANNHEIM

 

ABGESPIELT

STIMMEN

„So steht fest, dass die Truppe stets klare politische und gesellschaftskritische Überlegungen auf der Bühne vertreten wird.“

„“Abgang“ lautet der Titel der Kultreihe mit dem Neuen EnsemblE…Das Publikum amüsierte sich köstlich…“

.

„Um bei der Fülle an Reza-Inszenierungen Eindruck zu machen, muss man schon hervorragende Schauspieler haben. Und das Neue EnsemblE hat sie…“   

„Wer ungewöhnliche Gegenwartsstücke in ungewöhnlichen Inszenierungen sucht, ist beim Neuen Ensemble richtig.“

.

„Von dieser Gruppe wird man sicherlich noch einiges hören.“

 

.

  • DIE RHEINPFALZ

MITGLIEDER DES NEUEN ENSEMBLES

CHRISTIAN BIRKO-FLEMMING

CHRISTIAN BIRKO-FLEMMING

MATHIAS WENDEL

MATHIAS WENDEL

RAINER ESCHER

RAINER ESCHER

PETER HABERER

PETER HABERER

DIRK MÜHLBACH

DIRK MÜHLBACH

GERHARD PISKE

GERHARD PISKE

ELISABETH AUER

ELISABETH AUER

MONIKA-MARGRET STEGER

MONIKA-MARGRET STEGER

HEDWIG FRANKE

HEDWIG FRANKE

SASCHA KOAL

SASCHA KOAL